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Ausbildung

Ausbildung

Die vierjährige, praxisbegleitende Ausbildung qualifiziert für die Arbeit mit Menschen jeden Lebensalters.

Für Personen mit einer einschlägigen Vorbildung (z.B. Fachperson Betreuung) bieten wir eine verkürzte, dreijährige Ausbildung an.

In unserer Ausbildung nimmt die enge Verbindung von Schule und Praxis einen zentralen Stellenwert ein. Neben der Vermittlung von Fach- und Methodenkompetenzen legen wir insbesondere Wert auf die Vermittlung von personalen und sozialen Kompetenzen. Viele Inhalte werden exemplarisch anhand der beiden Schwerpunktbereichen der Arbeit mit psychisch beeinträchtigten Menschen und der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen vermittelt.

Mit dieser Ausbildung bringen wir eine aktuelle Form der Diakonie professionell zur Geltung, welche fachliche Eignung und Qualifikationen mit Beziehungsfähigkeit und persönlichem Engagement verbindet.

In dieser praxisnahen Ausbildung konnte ich mir wertvolles Fachwissen aneignen, um Menschen ganzheitlich zu begleiten. Das Hinterfragen der eigenen Motivation und Veränderungsbereitschaft, sowie die Sicht Gottes für meine Klienten sind einige von vielen Aspekten, welche ich täglich in meine Arbeit einfliessen lassen möchte.
M.V., dipl. Sozialpädagogin HF, Absolventin der ICP

Ausbildungsziele

Die Ausbildung orientiert sich an gemeinsamen Ausbildungszielen in der schulischen und berufspraktischen Ausbildung, um die im Berufsfeld erforderlichen Handlungskompetenzen zu vermitteln.

In der Ausbildung werden Sie befähigt

  • Menschen bei der Bewältigung schwieriger Lebenssituationen zu begleiten, indem sie deren Lebenssituationen analysieren und gemeinsam mit ihnen geeignete Massnahmen planen und durchführen.
  • professionelle Beziehungen zu den begleitenden Menschen und ihrem sozialen Umfeld aufzubauen und zu gestalten.
  • den Alltag ihrer KlientInnen zu teilen und mitzugestalten, so dass diese zu einem gelingenderen Leben befähigt werden.
  • die soziale Teilhabe und gesellschaftliche Integration der KlientInnen zu ermöglichen und zu fördern.
  • Ressourcen der KlientInnen zur Lebensgestaltung weiter zu entwickeln und situationsgerecht zu nutzen.
  • mit dem sozialen Umfeld ihrer KlientInnen zusammenzuarbeiten.
  • im sozialpädagogischen Team und mit anderen Fachleuten zusammenzuarbeiten.
  • sozialpolitische, wirtschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen und Entwicklungen in ihren Auftrag mit einzubeziehen.
  • ihre eigene Person, ihre berufliche Identität sowie die Wirkungen des eigenen beruflichen Handelns zu reflektieren und sich so weiterzuentwickeln und langfristig belastbar zu bleiben.

Schulische Ausbildung

Die Ausbildung dauert 4 Jahre bzw. 3 Jahre für Personen mit einer einschlägigen Vorbildung (z.B. Fachperson Betreuung).

Der Unterricht findet in der Regel in drei und fünftägigen Schulblöcken, pro Monat einer, im festen Klassenverband statt.

Neben dem schulischen Unterricht absolvieren die Studierenden die berufspraktische Ausbildung in einer sozialpädagogischen Institution (siehe Praxisausbildung).

Jede Klasse wird von einer Klassenbegleitperson im Ausbildungsprozess unterstützt, die auch als Kontaktperson für Praxisverantwortliche zur Verfügung steht.

Es wird nach aktuellen Prinzipien und Methoden der Erwachsenenbildung unterrichtet.

Zu den rund 1800 Lektionen Unterricht (einschliesslich Supervision, Hospitationen etc.) kommen noch die Zeit für das Selbststudium sowie die Prüfungen hinzu. Neben Leistungsnachweisen, schriftlichen Arbeiten und Fachprüfungen bilden die Diplomarbeit, die Diplomprüfung sowie die jährliche Praxisqualifikation die Beurteilungsgrundlage am Ende der Ausbildung.

Der Schulungsort ist die Fachschule Froburg in Wisen in der Nähe von Olten, in der die Studierenden während den Schulblöcken in der Regel Kost und Logis beziehen.

Die gesamte Ausbildung umfasst 5400 Lernstunden, die auf folgende Lernformen verteilt werden:

LernformLernstunden
Kontaktstunden (Unterricht)1800
Selbststudium900
Berufstätigkeit und angeleitete Praxis2100
Diplomarbeit und Diplomprüfungen600
Total Lernstunden5400

Praxisausbildung

Neben dem schulischen Unterricht findet die berufspraktische Ausbildung in einer sozialpädagogischen Institution statt, in der die Studierenden zwischen 50% und 80% als Auszubildende angestellt sind.

Die Ausbildungsinstitution muss über ein anerkanntes Ausbildungskonzept verfügen. Im Download-Bereich finden Sie eine Liste mit allen sozialpädagogischen Institutionen, die zur Zeit über ein von einer Höheren Fachschule für Sozialpädagogik anerkanntes Praxisausbildungskonzept verfügen.

In der berufspraktischen Ausbildung werden die Studierenden von einer / einem PraxisausbilderIn begleitet. Am Ende jedes Ausbildungsjahres findet ein Gespräch zwischen der Praxisausbilderin / dem Praxisausbilder, der Studentin / dem Studenten und der Klassenbegleiterin / dem Klassenbegleiter zur Praxisqualifikation statt.

Abschluss und Anerkennung

Der Bildungsgang Sozialpädagogik HF des ICP ist seit 2012 vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI eidgenössisch anerkannt.

Die AbsolventInnen der Ausbildung erhalten den geschützten Titel dipl. Sozialpädagogin HF / dipl. Sozialpädagoge HF.

19. August 2020Bern

Infoveranstaltung Bern

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25. August 2020Olten

Infoveranstaltung Olten

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31. August 2020Winterthur

Infoveranstaltung Winterthur

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27. Oktober 2020Anmeldeschluss: 9. Oktober 2020

Sozialpädagogik HF: Aufnahmeverfahren

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Ich lernte mit den Ressourcen, welche die christliche Soziale Arbeit bietet, professionell zu arbeiten und Menschen ganzheitlich zu begleiten.
N. H., dipl. Sozialpädagogin HF, Absolventin der ICP
In der Ausbildung am ICP konnte ich Spannungsfelder zwischen meinem persönlichen Glauben und der Sozialen Arbeit offen ansprechen und mit anderen Studierenden diskutieren.
J. H., dipl. Sozialpädagoge HF, Absolvent der ICP
Die Ausbildung am ICP erlebte ich als persönlich und praxisnah. Der gegenseitige Austausch mit Studenten und das Einfliessen christlicher Werte in den Unterricht bereicherten mich.
M. M., dipl. Sozialpädagoge HF, Absolvent der ICP